1. Sonntag im Advent



Wir gehen Christus entgegen, der zu uns kommt. Daran erinnern uns die liturgischen Texte des ersten Adventssonntages. Denn de Kirche ist die Braut, die auf die Ankunft Christi, ihres Bräutigams, wartet. Darum dürfen wir in unserem irdischen Leben den Blick auf ihn nicht verlieren, sondern müssen mit brennenden Lampen, d.h. durch "Taten der Liebe" zu Gott und dem Nächsten, dem göttlichen Bräutigam entgegengehen.

 

Die Feier der heiligen Eucharistie richtet uns auf das Wiederkommen Christi aus. Die heiligen Geheimnis, die auf dem Altar vergegenwärtigt werden, lenken unseren Blick vom Vergänglichen auf das Unvergängliche. Der Leib und das Blut Christi nähren in uns die Liebe zu Gott, der unvergänglich ist, so dass "wir in allem" sein "Reich suchen". 



Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Tages- und das Schlussgebet.

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© Gero Weishaupt