2. Fastensonntag

 

In dieser vorösterlichen Buß- und Fastenzeit will Gott unser Herz erneuern. Das gelingt nur, wenn wir bereit sind, täglich das Kreuz Christi auf uns zu nehmen.

 

Die Verklärung Jesu, die wir heute im Evangelium vernehmen und auf die sich die Texte der Liturgie des zweiten Fastensonntags beziehen, rufen uns in Erinnerung, "dass wir durch das Leiden mit Christus zur Auferstehung gelangen" (Präfation). Durch Gottes Wort genährt (Tagesgebet) und durch das Opfer Christi, das sich auf dem Altar vollzieht, "an Leib und Seele" geheiligt (Gabengebet) erhalten wir in dieser Feier bereits Anteil "an der Herrlichkeit" des Sohnes Gottes (Schlussgebet) und werden wir in dieser vierzigtägigen Zeit gestärkt auf unserem Weg nach Ostern.

 

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Tagesgebet (Collecta), die 2. Präfation für die Fastenzeit und das Schlussgebet (Postcommunio)

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© Gero Weishaupt