4. Fastensonntag (Laetare)

"Laetare", "Freue Dich". So heißt der vierte Fastensonntag nach dem ersten Wort des Eröffnungsverses der heutigen Liturgie.

 

An diesem Sonntag scheint bereits etwas von der Freude des Osterfestes auf. Es ist die Freude der Kirche über die Versöhnung der Menschheit (Tagesgebet), die durch Kreuz und Auferstehung des Gottessohnes bewirkt wird. 

 

Das Opfer Christi, "das der Welt Heilung schenkt und den Tod überwindet" (Gabengebet), wird in dieser Stunde Gegenwart. Wir feiern es im Hinblick auf das nahende Osterfest, auf das wir uns mit "hochherzigem Glauben" und "freudiger Hingabe" vorbereiten (Tagesgebet). 


Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf den Eröffnungsvers (Introitus) und das Tagesgebet (Collecta).

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© Gero Weishaupt