4. Sonntag der Osterzeit

Der gute Hirte (Mosaik, Ravenna)

Der vierte Sonntag der Osterzeit ist in der sog. ordentlichen Ausdrucksform des Römischen Ritus der Sonntag des guten Hirten. Christus hat durch sein Blut am Kreuz uns, seine Herde, erkauft. Wie der Hirte sein Leben gibt für die Schafe, so hat Christus am Kreuz sein Leben für uns hingegeben und durch seine Auferstehung uns geeint. 


In der Feier der heiligen Eucharistie vollzieht sich seine Hingabe für uns. Durch das unblutige Messopfer macht er uns frei und treten wir in Gemeinschaft mit ihm. Im Sakrament des Altares bleibt Christus als der gute Hirte unter uns und führt uns „zur Weide des ewigen Lebens“. 

 

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Tages- und das Schlussgebet.

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