Heilige Nacht

(Missa in nocte)

 

In dieser Nacht feiert die Kirche die Geburt des Gottessohnes. Die Liturgie der Kirche spricht mit den Kirchenvätern von einem "wunderbaren Tausch", der sich bei der Menschwerdung Gottes vollzog: Die Menschheit gibt Gott in Christus ihre Menschennatur und Gott schenkt uns dafür durch Christus Anteil an der göttlichen Natur. 


Was sich einst bei der Menschwerdung Gottes vollzog, das geschieht an diesem Abend: Brot und Wein werden zum Altar gebracht, auf dass Gott sie annimmt und verwandelt in den Leib und das Blut Christi. So vollzieht sich auch in dieser Nacht ein "wunderbarer Tausch": Durch die eucharistischen Gaben geben wir uns selber Gott hin. Gott schenkt uns in den verwandelten Gaben seinen Sohn, damit wir immer mehr seiner göttlichen Natur gleichgestaltet werden. 

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Gabengebet.
Gabengebet

 

 

 


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© Gero Weishaupt