Pfingsten

Fünfzig Tage nach Ostern vollendet Gott in der Liturgie der Kirche das österliche Heilswerk (Präfation) und sendet am heutigen Pfingstsonntag seinen Geist auf uns herab. 


Durch die Ausgießung des Heiligen Geistes über die Apostel trat die Kirche in Erscheinung. Seitdem ist sie der neue Lebensraum des auferstandenen und verherrlichten Christus. In der Liturgie der Kirche tut Christus sein Heilswerk den Menschen kund, vergegenwärtigt es in unserer Zeit und teilt es uns mit bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Zeiten (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1076). 


Wir feiern nun das Gedächtnis des Leidens, des Sterbens und der Auferstehung Christi und beten, dass der Heilige Geist uns tiefer einführt in die „volle Wahrheit“, indem er „uns das Geheimnis dieses Opfers immer mehr erschließt“ (Gabengebet), und dass die Kraft des Heiligen Geistes in uns weiterwirkt (Schlussgebet).


Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf die das Tagesgebet, die Präfation, das Schlussgebet und den Katechismus der Katholischen Kirche.

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© Gero Weishaupt